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Sie haben ein Buch, eine Zeitschrift oder einen Artikel gefunden, den Sie Ihren Kolleginnen und Kollegen empfehlen möchten, dann schicken Sie uns die Informationen per Mail, vielleicht sogar in Verbindung mit ein paar kommentierenden Sätzen, dann können wir Ihren Tipp veröffentlichen.

Wirklich lesenswert: Der umfangreiche und gut differenzierte Artikel des Islamwissenschaftlers Christoph Reuter im Aprilheft (2009) des Magazins GEO.

Michaela Gläser-Zikuda, Jürgen Seifried (Hrsg.), Lehrerexpertise. Analyse und Bedeutung unterrichtlichen Handelns, Münster 2008.

Aus dem Klappentext: "Derzeit werden vielfältige Überlegungen angestellt, wie man Schule und Unterricht (um-)gestalten muss, um die Kompetenzentwicklung der Lernenden zielgerichtet zu unterstützen. Als eine zentrale Schlüsselgrösse für Unterrichtserfolg werden die Lehrperson bzw. deren Expertise ausgemacht. Dabei ist der Terminus 'Lehrerexpertise' in vielfältiger Weise zu verstehen. Er umfasst sowohl fachliche als auch pädagogisch-didaktische und diagnostische Kompetenzen, aber auch Aspekte der Selbst- und Handlungsregulation oder Persönlichkeitsmerkmale. In dem vorliegenden Band werden verschiedene Aspekte der Lehrerexpertise beleuchtet." Der Band versammelt 11 Beiträge vom Symposion gleichen Namens, das im Frühjahr 2007 von der Arbeitsgruppe für Empirische Pädagogische Forschung in Wuppertal veranstaltet wurde. Die Beiträge sind empfehlenswert für Leserinnen und Leser, die sich gerne mit grundsätzlichen pädagogischen und didaktischen Fragestellungen auseinandersetzen und auf eine fundierte Empirie Wert legen.

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 "In quite a few corners of the academy, the study of religion has not emancipated itself entirely from religious, especially Christian theological, perspectives and agendas. In this book a number of prominent scholars present their ideas of how religion should be perceived from a non-religious (secular), academic and scientific point of view". So lautet der Klappentext zu einem anspruchsvollen Sammelband mit dem Titel Secular Theories on religion. current perspectives, edited by Tim Jensen & Mikael Rothstein, Copenhagen 2000. Die Beiträge (z.B. der von Armin W. Geertz "Analytical Theorizing in the Secular Study of Religion"), gehen allesamt ans Eingemachte und begreifen sich als Suche nach einer in erster Linie wissenschaftstheoretischen Grundlegung des "teaching about religion".

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Hans Mendl (Hrsg.), Konstruktivistische Religionspädagogik. Ein Arbeitsbuch. Münster 2005.

Aus dem Klappentext: "Mit dem pädagogischen Konstruktivismus kann das Konzept eines subjektorientierten Lernens untermauert werden. Welche Folgen ergeben sich daraus für die Unterrichtsplanung und -gestaltung, die Evaluation von Lernprozessen, die Lehrer-Schüler-Beziehung und das breite Feld der Lehrerbildung?" Der Sammelband eignet sich vor allem dort, wo er sich über die grundsätzliche Beziehung von  Religionsdidaktik und konstruktivistischer Pädagogik Gedanken macht, sehr gut als Einstieg in die Thematik.

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Ein Band, der sich vor allem um eine Koalition zwischen Konstruktivismus und einem dezidiert theologisch orientierten Religionsunterricht bemüht, ist Gerhard Büttner (Hrsg.), Lernwege im Religionsunterricht. Konstruktivisitische Perspektiven, Stuttgart 2006.

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Wer sich vertieft und ziemlich grundsätzlich mit alternativen Modellen und Settings der Unterrichtsgestaltung auseinandersetzen möchte, findet hier sehr gutes Futter: Diethelm Wahl, Lernumgebungen erfolgreich gestalten. Vom trägen Wissen zum  kompetenten Handeln. 2. Auflage mit Methodensammlung (Bad Heilbrunn 2006).

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22 Jugendliche erzählen von ihrem Glauben. Soweit nichts Besonderes, wäre das Sprechen über den Glauben in unserem säkularisierten Kulturraum nicht fürchterlich sonderbar oder aber von Heranwachsenden besetzt, die zu charismatischen Pastoren in Event-Hallen pilgern, Jesus auf der Brust tragen und resolut vorehelichen Sex ablehnen.

Ansichten vom Göttlichen. 22 Jugendliche. mag es leiser. Das Buch zeigt keinen Jesus-liebt-dich-Christen, keine Prospekt-Muslima, keinen Super-Juden. Dafür 22 durchschnittliche Menschen von 16 bis 24 Jahren – atheistisch, theistisch oder agnostisch; konfessionslos, katholisch, reformiert, orthodox, jüdisch, muslimisch, buddhistisch oder hinduistisch. Die Aufzeichnungen mäandern durch die großen Menschheitsfragen und überraschen mit grüblerischen, queren, platten und freien Ansichten. Resultat aus 22 Gesprächsstunden: Wenn junge Menschen den Fragen nach Gott, Tod, Schicksal, Zufall und Gerechtigkeit frank und frei nachgehen und um Erklärungen ringen, dann öffnen sich die Tore zu einem nischenreichen philosophischen Gedankenpark, Widersprüchlichkeit inklusive.